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Sonntag, 1. Juni 2014

Nationalpark Thayatal
Hardegg - Obelisk - Cížov - Hardegg

  Mit Zustiegen in Meidling, Wien-Mitte, Praterstern und Handelskai sammelten sich Alfonso, Alois, Axel, Christian, Frankie, Helmut mit Emmi, Igo, Joachim, Martin, Roland, Ronny, Walter und Wolfgang im Regionalzug nach Znojmo. In Hollabrunn stieß noch Alfred dazu. In Retz wartete schon der Bus. Weil es im Bus keine Gruppenermäßigung gab und jeder selber zahlte, erfolgte die Abfahrt mit leichter Verspätung.

Nach der Ankunft in Hardegg um 08:40 stand die Gruppe ein wenig herum, bewunderte die Aussicht auf die nahe Burg, fotografierte, studierte die im Wartehäuschen ausliegenden Infobroschüren und adjustierte sich für die Wanderung. Dann ging es hinunter zur Thayabrücke, wo sich die Gruppe auch gleich wieder zerstreute, um die verschiedenen Attraktionen in Augenschein zu nehmen. Dass sie heute ein wenig bummelig unterwegs war, machte nichts, denn es gab kein großes Gehpensum zu erfüllen. Kurz nach dem Grenzhaus auf tschechischer Seite zweigte links ein markierter Fußpfad von der Straße ab. Er führte ein Stück der Thaya entlang und dann aufsteigend durch den Wald zur Straße nach Cížov. Nach etwa 200m gab es die nächste Abzweigung nach links, die zum Obelisken führte. Anfangs ein grob gepflasterter Weg (vermutlich Teil der ehemaligen Grenzüberwachung), später ein Fußpfad, der durch sehr interessante Felsformationen führte. Man war nun mitten im Nationalpark Podyjí und überall gab es üppiges Grün - die Botaniker in der Gruppe stellten noch ein paar Feinheiten mehr fest. Beim Obelisk gab es eine schöne Aussicht auf das Thayatal und der Platz bot sich für eine Jausenpause an.

Die nächste Etappe führte ein Stück Richtung Lusthaus, dann aber an einer Wegkreuzung nach Osten und über die Anhöhe bei 500m mit schöner Aussicht auf die Felder rund um Cížov hinunter in den Ort und zum Gasthaus, Ankunft 11:45.

Die Bewirtung war dank dreisprachiger Speisekarte kein unlösbares Problem und man konnte auch mit Euro bezahlen. Das Bier war gut, das Essen auch, und billig war beides. Inklusive Nachspeise ("Wanzen" genannte Minipfannkuchen mit viel Schlagobers, Germknödel und "Wiener Kaffee") nahm die Einkehr zwei Stunden in Anspruch. Zwischen den Gängen konnte man die Zecken abklauben, die man bei der Wanderung eingesammelt hatte. Danach ging es auf der Straße nach Hardegg, was aber nicht unangenehm war, denn es herrschte Fahrverbot ausgenommen Radfahrer und links und rechts gab es Sehenswürdigkeiten. Zunächst ein Rest "Eiserner Vorhang" mit Stacheldraht und Aussichtsturm, dann die Hardegger Warte mit schöner Aussicht und Smaragdeidechse, dann kurz vor der Grenze ein alter Betonbunker, der sogar betreten werden konnte.

Bei der Rückkehr nach Hardegg um 15:30 blieben noch 1¼ Stunden bis zum Bus. Alfonso, Alfred, Christian, Frankie, Igo und Walter nutzten sie für eine Extrarunde im Eiltempo am Einsiedlerweg, der eine Reihe schöner Aussichtspunkte mit Thayablick bot. Die Eiskaffee-Fraktion zog es hingegen in den Gastgarten. Den Bus erreichten alle problemlos.

Das Wetter war den ganzen Tag über besser als die Prognose und eigentlich ideal: halb sonnig, halb wolkig.

Streckenlänge 13km, mit Einsiedlerweg 17,5km. Gehzeit 4 bzw. 5 Stunden.



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