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Sonntag, 3. April 2016

Thaya-Wanderung von Retz nach Znojmo
Retz - Heiliger Stein - Sealsfielduv kamen - Znojmo



An einem sonnigen Aprilsonntag trafen sich Alexander, Alois, Andreas, Christian, Edgar, Frankie, Gerhard, Gernot, Igo, Javier, Marcus, Martin, Mathias, Matthias, Mick, Peter, Roland, Stefan, Thomas, Thomas, Walter, Werner, Werner und Wolfgang im Regionalzug von Wien nach Retz. Bei der Ankunft um 10:12 gesellten sich Franz und Herbert dazu, die individuell angereist waren. Mit 26 Mann war die Gruppe schon fast unübersichtlich groß, schaffte es aber, Retz über den Stadtplatz und den Anger nach Norden zu durchqueren, ohne dass jemand verloren ging. Auf Güterwegen durch Weingärten ging es auf die Grenze zu, die beim Heiligen Stein überquert wurde. Eine schnurgerade, über Anhöhen und Senken gezogene Straße, die wahrscheinlich für die militärische Bewachung des Eisernen Vorhangs gebaut worden war, führte nun Richtung Thaya. Beim Erreichen des Flusses war es kurz nach Mittag und Zeit für eine halbstündige Jausenpause.

Am östlichen Flussufer ging es auf einem Schotterweg flussabwärts der Thaya entlang. Stellenweise prägten steile Felsformationen das Tal, dann wieder Blockhalden mit moosbewachsenen Steinen und an den Einmündungen von Bächen gab es idyllische Wiesen. Am Boden sprossen viele junge Blätter und Blumen, die meisten Bäume waren aber noch laublos und entwickelten gerade die ersten Knospen. Nach einer Weile stieg der Weg vom Flussufer am Hang empor und der einzig nennenswerte Aufstieg der Tour führte zum Sealsfield-Stein, einem vorspringenden Felsen mit prächtiger Aussicht hinunter in das Thayatal. Benannt ist der Aussichtspunkt nach dem aus der Znaimer Gegend stammenden Schriftsteller Charles Sealsfield.

Nach kurzer Pause nahme die Gruppe den letzten Abschnitt nach Znojmo in Angriff. Zunächst waren zwei Gräben auszugehen, was bedeutete, dass der Weg ein Stück landeinwärts führte. Dann ging es wieder hinunter zur Thaya und ein romantischer Fußpfad führte nahe am Wasser bis Znojmo, wo die Gruppe zwischen 15:45 und 16 Uhr und damit weit vor dem Zeitplan eintraf. Aufgrund der Annahme, dass kaum ein Lokal Platz für alle bieten würde, teilte sich die Gruppe in zwei Untergruppen, die unabhängig voneinander das hübsche Städtchen besichtigten und einkehrten. Nachdem der für österreichische Verhältnisse preiswerten Küche und dem guten tschechischen Bier zugesprochen worden war, trafen sich beide Gruppen zufällig am Hauptplatz wieder und konnten den Weg zum Bahnhof gemeinsam antreten. Der Fahrkartenkauf bis zur Grenze war unkompliziert und billig, um 18:55 fuhr der letzte Zug nach Wien.

Die Strecke von 23km mit 300 Höhenmetern wurde in einer Gehzeit von 5½ Stunden bewältigt, was ein flottes Gehtempo bedeutet, das angesichts der Gruppengröße um so erstaunlicher ist. Landschaftlich war die Tour ausgesprochen reizvoll.


Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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