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Männer auf Touren

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4. - 8. August 2011

Dolomiten 2011
mit dem Höhepunkt die Drei Zinnen

mehr Fotos: Album von Roland


Wanderer: Jochen Kramm, Alexander Reiss, Alois Ebner, Christoph Kimmich, Roland Teuber – 3 Deutsche und 2 Ösis

Donnerstag, 04. August -  gings los. Wir, Jochen,Alex, Alois und Roland trafen uns um 6.00 Uhr am Westbahnhof gleich am Bahnsteig. Pünktlich um 6.14 Uhr rollte der Railjet nach Innsbruck. Hier wurde unsere Gruppe durch Christoph verstärkt. Er saß bereits im Zug nach Franzensfeste und hatte die Plätze für uns 4 aus Wien kommenden tapfer gegen andre Mitreisende ab München verteidigt. Nun war unsere Gruppe komplett. Bei der Fahrt trödelte der Zug gemütlich über den Brenner nach Franzensfeste und wir sahen von unserem Anschlusszug nur noch die roten Schlußlichter. Aber es war nicht besorgniserregend, da der nächste Zug nach Niederdorf bereits um 13.20 Uhr fuhr. In Niederdorf stiegen wir dann einige Minuten später in den Bus Linie 442 um, der uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Pragser Wildsee brachte. Vor uns lag der strahlend grüne Bergsee.
Zunächst gingen wir zur Hälfte um den See herum und genossen dabei die herrlichen Blicke auf den See. Jetzt hieß es an den Aufstieg zu denken und so begannen wir um ca. 15.30 Uhr die vor uns liegenden ca. 1000 hm zu erklimmen. Wir hatten bereits mehr als die Hälfte unseres Weges geschafft und so legten wir um 17.20 Uhr eine Pause ein. Christoph präsentierte uns dabei seine Oberbekleidung als „es ist nur 1/3 Baumwolle und ein wundervolles Schaf “. Nach etwa 15 Minuten brachen wir wieder auf und setzten unseren Weg in Richtung Seekofelhütte fort. Es war schon eine beeindruckende Bergwelt, die wir durchschritten und wir sahen in der Ferne auch unser Hauptziel - die Drei Zinnen - . Endlich erreichten wir um 19 Uhr Seekofelhütte auf immerhin 2328 m Höhe,  unsere erste Übernachtungsstelle.  Wir waren alle schon sehr gespannt, was man in Italien unter einem Biwak versteht. Eine Gehzeit von ca. 3,5 Stunden lag nun hinter uns.

Freitag, 05.August - getreu dem Motto „früher  Vogel fängt den Wurm“ – saßen wir bereits schon um 7.15 Uhr am Frühstückstisch. Um 7.57 Uhr begaben wir uns auf den Weg zur nächsten Hütte. Um 9.09 Uhr legten wir eine 20 minutige Pause ein, in der Hoffnung zur Mittagszeit bei der Roßalpe zu sein. Bereits um 10.27 Uhr erreichten wir aber bereits die Roßalpe, zu zeitig um Mittagsrast zu machen.  Hier hielten wir nur inne um ein Fotoshoting abzuhalten.
Unser Weg führte uns nun zum nächsten Anstieg um etwa 300 hm und wir mussten doch einige mit Ketten gesicherte Stellen überschreiten. An einem günstigen Platz so gegen 12.00 Uhr  „meldeten sich unsere Mägen“ und verlangte nach einer ausgiebigen Mittagsrast. Gestärkt und frohen Mutes brachen wir bei Sonnenschein um 12.20 Uhr wieder auf. Immerhin dachten wir, dass noch einige Stunden Gehzeit vor uns liegen. Erstaunt waren wir, als bereits um 13.45 Uhr die Hütte „Plätzenwiese“ vor uns auftauchte. Hier leisteten wir uns Joghurt mit frischen Wildfrüchten, Mehlspeise, Kaffee und andre Kalorien. Am Tisch fanden dann auch die interessanten Gespräche mit Christoph statt. „Er kennt solche Schweinskramsaunas nicht ;-)))).
Nach intensiven Kartenstudium wussten wir das unser Tagesziel – die Dürrensteinhütte nicht sehr weit weg war. Es begann sich auch der Himmel zu verfinstern und so machten wir uns um 14.45 Uhr auf den Weg zur Hütte. Es dauerte jedoch auch nicht lang und wir mussten tatsächlich auf den letzten Metern die Regenkleidung auspacken. Nur die ganz harten – Jochen und Alois widerstanden. So kamen wir um 15.15 Uhr mehr oder weniger watschelnaß in der Dürrensteinhütte (2040 hm) an. Hier wurden wir sehr freundlich vom Hüttenwirt begrüßt und zunächst unsere Schlafmöglichkeiten gezeigt. Ein Bettenlager mit 5 Stockbetten wurde uns zugewiesen. Auch die Duschmöglichkeit wurde uns gleich  gezeigt, damit wir uns frisch machen können. Geschniegelt und gebügelt saßen wir so gegen 15.50 Uhr in der gut durchgewärmten Gaststube. Da es bis zum Abendbrot noch sehr lange hin war, so kamen wir drauf, man könnte ja „Mensch- ägre-dich-nicht“ spielen. Das taten wir auch. Bei verschiedenen Getränken spielten Jochen, Roland und Alex zunächst 3 Runden ohne dass Christoph immer wieder seine strategischen Spielverläufe uns aufdrängeln wollte – rückwärts schmeißen, Sperren errichten usw. Unbeirrt vom ständigen strategischen Zwischeneinwürfen gewann Jochen das 1. Spiel (die ersten Pflaumen sind madig ;-)). Roland dafür Nr. 2 und 3. Nun konnten wir doch Christoph überzeugen den vierten Mann in unserer Runde zu sein. Oh es gab ständiges Überlegen durch Christoph soll ich oder soll ich doch nicht, strategisch wäre das eventuell besser oder doch lieber das ???? – Ergebnis Alex gewann souverän das 4. Spiel und nur unser super Stratege brachte als letzter seine Männl ins Loch.
Nun war es doch schon 18.45 Uhr und man bewirtete uns mit einem 3-gängigem Menü – Schlumpfkrapfen – Gulasch – Tiramisu – Oh je nur einer schrie immer zu, das war und ist viel zuviel. Ich möchte ne Kinderportion und nur ein kleines Bier – Christoph. Fazit des Tages – ca. 500 hm im Aufstieg, 800 hm im Abstieg und eine Gehzeit von ca. 4,5 Stunden.

Samstag, 06.August -  nach einem guten Frühstück brachen wir um 8.10 Uhr auf. Zunächst wollten wir noch einen Gipfel erklimmen, der auf unserem Weg lag. Es war ein Hinweis des Wirten.
An der Abzweigung (2200 hm) ließen wir unsere Rucksäcke stehen (8.43 Uhr) und stürmten den Strudelkopf auf immerhin 2307 m Höhe. Den erreichten wir bereits um 9.02 Uhr, nicht wie angeschrieben in 30 Minuten. Gruppenfoto, Gipfelbucheintrag und Rundblick genießen und schon trieb Roland die kleine Gruppe an zum Abstieg. Interessante Gespräche gestalteten den Abstieg – große Schwänze und Brüste, Kuttenbedinger und Mösen.
Um 9.20 Uhr schulterten wir wieder unsere Rucksäcke und es begann ein wunderschöner Abstieg durch das Helltal. An manchen Stellen gab es Seilversicherungen, die von jedem dankend angenommen wurde. Teilweise waren die Stellen atemberaubend. Es ging sehr steil in Serpentinen bergab, dabei boten sich jedoch immer wieder sehr schöne Talblicke. So erreichten die schnellsten Hirsche von uns, Jochen und Christoph bereits um um 11.00 Uhr das Tal. Mann befand sich nur noch auf einer Höhe von 1406 m. Hier schauten sie neidisch auf die eleganten sportlichen Männer, die in den Felswänden hingen und ihre drahtigen Muskelgruppen spielen ließen. Nach und nach trudelten auch Roland und Alois ein. Zuletzt erreichte Alex unsere kleine Gruppe und wir setzten uns um 11.30 Uhr wieder in Bewegung. Ursprünglich wollten wir im Gasthof Dreizinnenblick Rast machen, jedoch hatte keiner noch nicht den nötigen Hunger verspürt.
So begaben wir uns auf den bevorstehenden Aufstieg zu unserem Tagesziel, der Dreizinnenhütte. Entsprechend den Ausschilderungen sollte der Aufstieg in ca. 4 Stunden bewältigt werden.
Nach ca. 45 Gehzeit rückten optisch die steilen zu erklimmenden Bergwände immer näher und so waren wir der Meinung man sollte sich doch davor ordentlich stärken. Ein schönes Plätzchen, genau vor einer Jagdhütte auf immerhin schon 1600 hm, wurde auch genutzt um ausgiebig Mittagsrast zu halten. Nach einer halben Stunde brachen wir wieder auf. Zunächst ging es doch noch sehr angenehm dem Wasserlauf des Baches folgend stetig bergauf. Dann gings aber los – auf einer geschätzten Strecke von ca. 1000 m mussten wir immerhin etwa 800 hm bewältigen. Dies war nur möglich, wenn man sich zwischendurch immer wieder durch die herrlichen Blicke zurück ins Tal und kleineren Pausen motiviert. Aber wir haben es alle geschafft. Unsere Schnellsprinter – die jungen Hasen unter uns, Jochen und Christoph, erreichten die Hütte schon um 15.15 Uhr. Wir andren brauchten doch tw. erheblich länger, aber um 16.00 Uhr saßen wir alle an dem von Jochen tapfer verteidigten Tisch und konnten schon die ersten Getränke und kleine stärkende Sachen zu uns nehmen.
Danach bezogen wir einzeln, der Tisch musste bei solch einem Andrang auf der Hütte ständig verteidigt werden, unsere Schlafplätze. Wir hatten Glück, es gab ein 2-Bett und ein 4-Bett – Zimmer, aber mit großem Entsetzen sahen wir den Schlafraum gegenüber unseren Zimmern. Dort standen mind. 20 – 30 Stockbetten drin. Später mussten wir feststellen, dass auch solch ein großer Schlafraum fast vollständig belegt war. An dem Tag haben wir immerhin in etwa 6,5 Stunden 1220 m im Aufstieg und 850 m im Abstieg bewältigt.

Sonntag, 07. August - Es war eigentlich ein Tag der ruhigeren Art geplant. Umrundung der  Drei Zinnen – Mittagessen auf der Dreizinnenhütte – weiter zu unserem nächsten Übernachtungsziel die Zsigmondyhütte.
Alois wollte aufgrund seiner Beinverletzungen einen Tag ausspannen und Alex wollte auch einfach nur mal nen Gammeltag einlegen. So machten sich nur Christoph, Jochen und Roland  um 8.00 Uhr auf, um die Drei Zinnen entgegen dem Uhrzeigersinn zu umrunden. Das Wetter war nicht grad so aufregend, dass man pausenlos den Fotoapparat zücken könnt, aber es hat nicht geregnet und man blieb in Bewegung.
Auf der Tour gibt es ja immerfort irgendwelche Möglichkeiten einzukehren. Um 9.20 Uhr trafen wir schon auf die erste, die Lange Alm. Hier wollten wir noch keine Zwischenrast einlegen und so gingen wir weiter. Bereits nach 20 Minuten trafen wir auf die Auronzohütte. Hier muß man ganz einfach sagen – die Italiener haben die Umgebung der Drei Zinnen völlig zur Sau gemacht. Riesige Parkplätze für PKW´s und sogar große Reisebusse verschandeln die Umwelt und die Menschenmassen tragen ihr übriges dazu bei. An dem Tag fand auch noch ein Gedächtnislauf statt und alles was sich irgendwie bewegen konnte, war auf den Beinen. Es haben wirklich nur noch Menschen mit starker körperlicher Behinderung gefehlt. Somit wurde uns auch das völlig überlaufe Objekt Auronzohütte vergrault. 
So machten wir uns weiter auf den Weg. Das Wetter wurde schlechter und es kam massiver Nebel dazu. Ein Glück, dass wir sehr sehr gut ausgebaute Wege benutzen konnten. Um 10.15 Uhr hatten wir die Lavaredo Hütte erreicht und die vielen Teilnehmer des Gedächtnislaufes waren bei uns schon vorbei. Da das Wetter nicht sehr gemütlich war und wir ausreichend Zeit hatten, kehrten wir in diese Hütte ein. Ein Punsch oder Glühwein oder ne heiße Suppe wäre eigentlich das Richtigere gewesen, leider sperrte die Küche erst um 12 Uhr auf und auf heißen Tee hat keiner ein Gusto gehabt. Nach einer halben Stunde des Ausruhens brachen wir dann wieder auf um den letzten Streckenabschnitt unserer Umrundung zu erledigen. Trotz Nebel, der immer wieder mal ein wenig aufriß und einen Blick ins Tal zuließ, war die Umrundung doch ein gelunges Tageserlebnis ohne besondre Anstrengung. So trafen wir drei um 11.30 Uhr auf der Dreizinnenhütte – genau zur Mittagszeit wieder ein.
Ein Glück für uns, dass Alois und Alex auf der Hütte verblieben waren. Sie haben einen Tisch für uns erkämpft und gegen die vielen Bergwanderer tapfer verteidigt. So konnten wir also gemütlich unser Mittagsmahl einnehmen und uns somit rüsten für den zweiten Teil unserer Tagestour.
Um 12.50 Uhr brachen wir dann auf. Das Wetter war sehr durchwachsen, zu Beginn unserer Tour war es klar und man konnte die schöne Bergwelt mit ihren klaren Seen bewundern. Zwischendurch zog so dichter Nebel auf, dass man aufeinander warten musste, um wenigstens optisch in Sichtweite zu bleiben. Später fing es an ganz leicht zu regnen, es lohnte sich aber nicht richtig den Regenschutz anzuziehen. Zwischendurch riß es wieder auf, jedoch versteckte sich die Sonne immer wieder hinter den Wolken.
Im leichten Regen erreichten wir um 14.10 Uhr die Mini-Hütte - Büllelejochhütte auf ca 2528 m. Bei solch einem Wetter war sie gerammelt voll und man musste die Rucksäcke draußen unter dem Dach lassen, um in der Hütte wenigstens ein Plätzchen zu erhaschen. An einem kleinen Tisch (80x80) fanden wir bei einer mürrischen deutschen Bergsteigerin (lesbisch sicherlich) und ihrer Freundin Platz. Wir mussten ihr klarmachen, dass die Bergsteigersachen und diverses andres nicht unbedingt auf den Sitzplätzen zu liegen haben. Als die „freundliche Deutsche“ endlich gegangen war, ließen wir uns sogar leckeren heißen Kakao mit nem Schuß schmecken. Nach 35 Minuten brachen wir dann bei feuchtem Nebel, der sich später dann verzog, auf.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Nachtquartier, der Zsigmondy-Hütte, konnte man auch immer wieder doch sehr schöne Blicke in die faszinierende Bergwelt und die Blumen am Wegesrand erhaschen. Bereits nach einer reichlichen Stunde des Abstieges, um 15.50 Uhr, erreichten wir die Zsigmondy-Hütte auf 2224 hm. 
Oh Schreck gleich am Eingang „begrüßte“ uns die mürrische Deutsche wieder. Im Laufe des Abends zeigte sich, dass unsere Einschätzung richtig war, denn auch am Nachbartisch murrte sie ständig und zog ein boshaftes Gesicht. Sie legte sich auch mit dem Wirten bei der Bezahlung an. Ihre Freundin war das ganze Gegenteil, nett, freundlich und lächelnd – die muß bestimmt viel durchmachen – war unsere Einschätzung.
Wir bezogen unsere 7-Bett-Zimmer mit dem Hinweis, dass unter Umständen noch zwei Personen mit rein müssen, da die Hütte schon ausgebucht war – schaun ma mal und so breiteten wir uns erstmal aus. Einige wollten ein paar Minuten relaxen und ruhen, andre gingen duschen.
Erfrischt und aufgebretzelt war Jochen, Alex und Roland im Gastraum zur Nachmittagsjause bereit. Nicht lange und man nahm sich erneut das allzu beliebte Brettspiel „Mensch ärgre dich nicht“ vor und legte los. Aber warum sollte man nicht die andren Hüttengäste daran teilhaben lassen? – diese hatten sichtlich Freude daran, wie sich erwachsene Männer mit einem Kinderspiel amüsieren können. Später kam auch unser großer Stratege Christoph dazu und spielte mit. Nur durch das angekündigte Abendbrot konnten und mussten wir das Spiel unterbrechen. Mit geschickten Fingern trug Jochen das Spiel vorsichtig beiseite, um später dieses fortzuführen.
Nach dem Abendbrot gings weiter. Ganze 3 Stunden hat das Spiel gedauert – alle waren erstaunt, wie man so ausdauernd sein kann.

Montag, 08. August - wie immer mit Roland – die gleiche Leier – heißt es zeitig aufstehen, zeitig frühstücken und zeitig losgehen. So auch an dem letzten Tag unserer Dolomitentour.
Bereits um 8.00 Uhr wollten wir unsere Rucksäcke schultern. Grauslig !!!! im überdachten Verandateil blockierte die mürrische Deutsche schon wieder viel zu viel Platz, so dass man sich nur mit Mühe den Rucksack auftun und, da es regnete auch gleich den Regenschutz überwerfen konnte. Christoph prophezeite uns, dass wir die in Innichen auch wiedersehen. 
So wurde es dennoch 8.10 Uhr als wir endlich aufbrechen konnten. Auch der Abstieg gestaltete sich vom Wetter her sehr unterschiedlich, von leichtem Nieselregen über trockenere Phasen mit Aufhellerungen am Himmel bis zum starken Regenfall wurde uns auf dem steilen Abstieg alles geboten. Es waren immerhin 700 m im Abstieg zu bewältigen. Wir erreichten die Talschlußhütte, eher ein nobles Berghotel. Von hier gings leider nur noch auf Fahrstraße und bei Regen weiter bis zum nächsten Ort, wo wir laut Karte eine Busverbindung erhofften. Wir erreichten um 10.13 Uhr einen Ortsteil von Sexten Moos und genau an der Bushaltestelle.  Als ob wir nicht den richtigen Riecher hatten, so fuhr der nächste Bus nach Innichen bereits um 10.17 Uhr. So hatten wir grad mal Zeit uns ein wenig zu richten und die Regensachen zu verstauen.
Pünktlich fuhr der Bus ab, das Wetter schien besser zu werden und wir stiegen um 10.50 Uhr am Bahnhof in Innichen aus.
Roland hatte die zündende Idee, gleich mal beim Schalter nachzufragen, wann denn die nächste Verbindung für die Rückfahrt nach Wien wäre. Ein freundlicher Angestellter der italienischen Bahn nannte uns dann auch gleich die Abfahrt unseres Zuges um 11.37 Uhr.
Alois, Christoph, Jochen und Roland gingen in die Pizzaria im Bahnhof und stärkten sich für die Rückfahrt. Alex ging auf die Suche nach dem nötigen Brennmaterial für den privaten Schornstein ;-))) pünktlich um 11.30 Uhr gingen Alex, Jochen, Alois und Roland aus dem Lokal im strömenden Regen zu unserem Zug. Dank Christoph, der auf seinen Anschluß warten musste, erreichten wir den Zug, da er außerhalb des Bahnhofes stand.

Christoph ließen wir allein in der fremden Stadt Innichen zurück, bis sein Zug fuhr, aber mit weinenden Augen und winkendem Taschentuch verabschiedete er sich bei uns ;-)))

So kamen wir schneller als gedacht wieder zurück nach Wien. 
    


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