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Sonntag, 6. April 2014

Wiesenwienerwald
Kreisbach - Ochsenburger Hütte - Rudolfshöhe - Haberegg - Kukubauerhütte - Steinberg - Herbsthof - Unterrohrbach

  Der Wiesenwienerwald ist eine beliebte Wandergegend, die von Wien aus via St. Pölten zu erreichen ist. Mit dem Einfach-Raus-Ticket ist das zu mühsam, daher entfiel bei dieser Tour das Ritual mit dem gemeinsamen Ticketkauf und jeder reiste auf eigene Faust an: Alexander, Frankie, Roland, Stefan und Wolfgang mit der Westbahn, Igo, Manu, Roland und Walter mit ÖBB-ICE von Wien, Martin und Ronny kamen von Linz. Am Bahnhof Kreisbach stieß noch Franz dazu, der mit dem Auto angereist war. Nachdem sich alle wandermäßig adjustiert hatten, erfolgte der Abmarsch (321m) kurz nach 10 Uhr. Die Markierungen und Hinweisschilder (Weg 1 und Weg 2 und alle möglichen Farben) erforderten mitunter kurze Beratungen, aber allzuviel konnte man nicht falsch machen, so lange man ostwärts und bergauf ging.

Das erste Ziel, die Ochsenburger Hütte (594m), wurde eine halbe Stunde vor der prognostizierten Zeit erreicht, nämlich schon um 11 Uhr. Das war zu früh für ein Mittagessen, daher beschränkte man sich auf Getränke. Das Wetter war insofern gut, als man problemlos im Freien sitzen konnte. Ab und zu blinzelte die Sonne durch die Wolken. Ob es nun am Saharastaub oder an der Feuchtigkeit lag, die Luft war jedenfalls so diesig, dass man kaum bis zum nächsten Hügel sah. Die schöne Aussicht, für die die Ochsenburger Hütte berühmt ist, blieb also hinter dem Vorhang.

Nach einer guten halben Stunde Rast ging es weiter über die Rudolfshöhe und mit einigen kurzen Ab- und mehreren Aufstiegen vorbei an Itzerhof und Haberegg zur Kukubauerhütte (782m). Die Gruppe war dermaßen in Fahrt, dass sie abermals die prognostizierte Gehzeit um eine halbe Stunde unterbot und schon nach 2 anstatt 2½ Stunden eintraf. Es war nun 13:30 und höchste Zeit für eine Stärkung. Da die Bedienung in der Kukubauerhütte wirklich auf Zack war und alles recht flott ging, bestanden gute Chancen, den früheren der beiden angepeilten Züge von Rohrbach zu erwischen. Der Abmarsch um 14:30 war aber insofern schlechtes Timing, als es draußen gerade zu regnen begann. Das Auspacken von diversen Regenschirmen und Regenüberhängen lohnt sich nicht wirklich, denn nach dem Besteigen der Kukubauerhöhe hatte es auch schon wieder aufgehört.

Der Abstieg nach Rohrbach erfolgte nicht auf markierten Wanderwegen, sondern anhand der Karte über Steinberg (753m) und Veitelbauer. Die Absicht war, das geheime touristische Highlight der Rohrbacher Gegend zu finden, die Teufelsstiege - was jedoch nicht gelang. Es gab einige teuflisch rutschige Wiesen im Abstieg, aber keine Stiege. Wenigstens wurde die grundsätzliche Richtung nicht verfehlt und über den Herbsthof ging es auf Unterrohrbach (402m) zu, das um 16 Uhr erreicht wurde. Die Zeit bis zur Zugabfahrt um 16:39 gestattete einen kurzen Aufenthalt in Johannas Café auf Kaffee, Torten oder Eis.

Der Fahrkartenautomat im Zug funktionierte nicht, was alle, die sich nicht die Fahrkarte im voraus gekauft hatten, zur Freifahrt verurteilte. Franz fuhr bis Kreisbach mit, wo sein Auto stand, die anderen weiter nach St. Pölten. Dort herrschte aufgrund einer gestörten Signalanlage ziemliches Chaos. Die Behebung des Problems erfolgte genau rechtzeitig, denn so konnte man in einen Zug einsteigen, der eigentlich vor 40 Minuten schon weg gewesen wäre.

Streckenlänge ca. 18km, 500 Höhenmeter, 4½ Stunden Gehzeit. Mit etwas mehr Aussicht und Sonne wäre es noch netter gewesen, aber auch so gab es jede Menge schöne Wiesen, blühende Obstbäume und Blumen zu sehen.

Weitere Fotos gibt es im Fotoalbum von Roland

 

Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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