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Sonntag 6. September 2015

Unteres Kamptal
Stiefern - Schönberg - Zöbing - Kamptalwarte - Gobelsburg - Hadersdorf


Eigentlich wäre die Hohe Schrott (1849m) am Programm gestanden, aber die Bergwetterprognose legte eine Programmänderung nahe. Die Alternativtour war weniger ambitioniert, aber dass man den von Flüchtlingen belagerten Westbahnhof meiden und wegen der späten Abfahrt drei Stunden länger schlafen konnte, stellten Pluspunkte dar. Um 09:40 fanden sich Alois, Christian, Florian, Frankie, Friedrich, Igo, Stefan, drei Thomas, Walter und Wolfgang im Franz Josefs Bahnhof ein und fuhren mit dem REX nach Hadersdorf, wo Günter dazustieß. Der Dieselzug Richtung Horn hatte Verspätung, mit seiner Ankunft kam aber die freudige Überraschung, dass Martin und Ronny darin saßen, die aus Linz angereist waren. Die Gruppe von mittlerweile 15 Personen entsteig in Stiefern dem Zug und machte sich um 11:30 auf den Marsch, der über den Kalvarienberg führte. Fast hätte man den Aussichtsplatz oben übersehen, der sich doch vorzüglich für ein Gruppenfoto eignete. Von dort ging es bergab nach Schönberg, wo es Wanderkarten zur freien Entnahme gab. Deren Studium führte zu einer Routenänderung, anstatt am östlichen ging es nun am westlichen Kampufer weiter. Dieser flussnahe Weg war sehr schön. Nach Überquerung des Kamp ging es auf Zöbing zu, wobei ein Gehege mit imposanten Alt- und niedlichen Jungschweinen eine beträchtliche Attraktion darstellte. Auf den letzten Metern ging ein Teil der Gruppe verloren, konnte via Handy aber zum Gasthaus Jager (Heiligensteinerhof) gelotst werden.

Von 13:15 bis 14:45 wurde Einkehr gehalten. Das Essen war sehr gut. Das nächste Ziel war die Kamptalwarte (351m), die nach einer Dreiviertelstunde Aufstieg erreicht wurde. Oben bot ein ÖTK-Mitglied Erklärungen zur Umgebung an und an der Turmschenke konnte man sich Schnäpse holen. Auf der Plattform der Warte blies stürmischer Wind, die Aussicht lohnte den Aufstieg aber jedenfalls. Der Weiterweg war etwas unklar, da jede Wanderkarte andere Wegversionen bot. Durch Weingärten ging es hinunter zum Kamp und nach kurzer Wegsuche direkt am östlichen Ufer dem Fluss entlang bis Langenlois-Heindorf, dann am westlichen Ufer weiter zur Haltestelle Gobelsburg. Der Zug von dort nach Hadersdorf wurde um 10 Minuten verpasst, aber das machte eigentlich nichts, denn die Gruppe war noch keineswegs erschöpft und der Weg zum Bahnhof Hadersdorf auf schmalen Güterwegen durch die Weingärten südlich von Gobelsburg war hübscher als erwartet. Kurz vor 18 Uhr war der Bahnhof erreicht.

Während es im Gebirge bis auf 1700m herab schneite, gab es im Donauraum den ganzen Tag über bestes Wanderwetter, halb sonnig, halb wolkig. Streckenlänge etwa 16km, 250 Höhenmeter, 4½ Stunden Gehzeit.



Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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