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Sonntag, 7. August 2016

Schneeberg
Losenheim - Nandlgrat - Fischerhütte - Fadensteig - Dürre Leiten - Römerweg - Puchberg

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Schön chonologisch:
   
06:17 Alois steigt in Wien Praterstern in den Regionalzug Richtung Payerbach ein.
06:21 Frankie steigt in Wien-Mitte zu.
06:35 Roland steigt in Wien Meidling zu und wundert sich, dass nicht mehr da sind.
06:48 Andi steigt in Mödlng zu.
06:21 Ankunft Wr. Neustadt, Umsteigen in den Regionalzug nach Puchberg.
07:23 Ankunft Puchberg, Umsteigen in den Bus nach Losenheim.
08:40 Ankunft Losenheim Sesselbahn Talstation (840m). Abmarsch, zunächst ein Stück Straße bergauf, dann unter der Seilbahn hindurch und auf Güterwegen südlich Richtung Bürklehütte. Die Sonne scheint, aber über dem Schneeberg ballen sich die Wolken zusammen, er trägt sein Häubchen. Der Weg ist gut beschildert und markiert.
09:06 Eine Tafel am Weg "Befristetes forstliches Sperrgebiet - Betreten verboten" wird (folgenlos) ignoriert.
09:57 Die unbewirtschaftete Bürklehütte (Bergrettungshütte, 1280m) wird erreicht. Die Terrasse davor bietet sich als Platz für eine Pause an. Neben Essen und Trinken werden fleißig Fotos geschossen und es wird herumgealbert. Während der Pause kommt ein Bergrettungsmitglied und sperrt die Hütte auf. Außerdem geht eine Dreier-Gruppe Richtung Nandlgrat an der Hütte vorbei.
10:19 Aufstieg zum Nandlgrat.
10:30 Die Dreier-Gruppe wird überholt. Das gegenseitige Überholen wiederholt sich später bei den Verschnauf-, Trink- und Umziehpausen der jeweils anderen Gruppe.
11:10 Roland tritt auf einen losen Stein, rutscht aus und zieht sich Schürfwunden zu, die zum Glück nicht tief sind. Generell ist der Nandlgrat wegen loser Steine und viel Schotter einigermaßen rutschgefährlich.
Immer wieder schöne Aussichten auf die Breite Ries, über deren Schotterflächen die Wolkenschatten mit hohem Tempo ziehen, und auf die steilen Felswände des Massivs mit den diversen Kämmen.
12:02 Die Hochfläche (1900m) wird erreicht. Die Gruppe sammelt sich, dann geht es weiter Richtung Fischerhütte. Oben bläst starker Wind, es ist wolkig mit gelegentlichen Sonnenfenstern. Die Temperatur liegt bei 12°, durch den Wind erscheint es kälter. Am Weg zur Fischerhütte bleibt Roland etwas zurück und gerät außer Sichtweite.
12:31 Alois, Andi und Frankie erreichen die Fischerhütte (2049m) und stellen sich um Essen und Trinken an.
12:32 Roland erreicht die Abzweigung zum Schauerstein, liest etwas von Edelweißhütte, denkt, das sei die angepeilte Hütte für die Einkehr und steigt nach Westen ab, anstatt 150m weiter geradeaus zur Fischerhütte zu gehen.
12:38 Die anderen beginnen sich zu wundern, wo Roland bleibt.
12:43 Kontaktversuche via Handy beginnen. Das Handy von Alois zeigt schlechten Empfang an, außerdem sind die Batterien fast leer. Das Handy von Andi zeigt guten Empfang an, kann aber keine Verbindung herstellen.
12:49 Alois erreicht Roland am Handy, allerdings ist die Verbindung schlecht und teilweise unverständlich. Roland berichtet, er sei am Weg zur Edelweißhütte und könne die Hütte schon sehen. Die anderen beschließen daraufhin, nicht wie geplant über das Klosterwappen ins Höllental zu gehen, sondern am Fadensteig Richtung Losenheim abzusteigen, um ebenfalls zur Edelweißhütte zu kommen.
13:03 Roland erkennt, dass die Hütte, die er gesehen hat, nicht die Edelweißhütte ist, sondern die unbewirtschaftete Krempelhütte (1561m). Entgegenkommende Wanderer klären ihn darüber auf, dass bis zur Edelweißhütte noch 2½ Stunden zu gehen wären. Er beschließt daraufhin, umzukehren und wieder aufzusteigen.
13:06 Alois, Andi und Frankie dämmert beim Abstieg von der Fischerhütte, dass Roland unmöglich in der kurzen Zeit schon bei der Edelweißhütte sein kann. Allerdings stehen sie am windexponierten Hang des Kaisersteins, der Wind zerreißt fast die Landkarte und es gibt keinen Handyempfang.
13:22 Sie erreichen den Anfang des Fadensteigs (1723m). Nun ist es wieder sonnig. Ein Segelflieger segelt elegant in den Aufwinden an den Hängen des Schneebergs. Alois empfängt eine SMS von Roland, er sei auf dem Weg zur Foscherhütte - möglicherweise ein Tipp- oder Übertragungsfehler. Die 3er Gruppe nimmt den Abstieg über den Fadensteig in Angriff, der landschaftlich schön ist, so wie der Aufstieg aber Tücken durch jede Menge schottriger Stellen aufweist.
14:28 Roland erreicht die Fischerhütte und gönnt sich eine Suppe zur Stärkung. Er schreibt ein SMS, dass er ziemlich geschafft ist und mit der Zahnradbahn ins Tal fahren will.
14:35 Alois, Andi und Frankie legen auf einer Wiese bei der Edelweißhütte (1235m) eine 15minütige Rastpause ein und beschließen, zu Fuß nach Puchberg zu gehen, und zwar über die Dürre Leiten.
15:45 Alois empfängt ein SMS, wonach Roland mit der Zahnradbahn um 17:45 in Puchberg sein werde. Die 3er Gruppe ist zu dieser Zeit am Römerweg Richtung Puchberg unterwegs. Anders als am Hochschneeberg ist es hier warm und sonnig, sodass der Weg durchaus seinen Reiz hat.
17:15 Nach einem langen Fußmarsch trifft die 3er Gruppe beim Bahnhof Puchberg ein. Der nächste Zug nach Wr. Neustadt würde um 17:38 fahren, leider vor der Ankunft der Zahnradbahn. Also warten sie am Bahnhof bei den Klängen des Kurkonzerts im nahen Kurpark.
17:17 Roland fährt mit der Zahnradbahn von der Bergstation ab und kann es als Glück betrachten, einen Platz in diesem Zug bekommen zu haben, da Sonderzüge eingeschoben werden müssen, um alle Schneebergausflügler ins Tal zu bekommen.
17:50 Die Salamander-Zahnradbahn trifft ein, Roland entsteigt ihr als einer der Letzten.
17:55 Die wiedervereinte Gruppe nimmt unverzüglich im Gastgarten des Salamander-Stüberls am Bahnhof Platz und berichtet von den jeweiligen Erlebnissen. Manöverkritik wird geübt: bei einer so kleinen Gruppe einen Mitwanderer zu verlieren, ist kein Ruhmesblatt. Andererseits: ein schöner Tag am Berg war es trotzdem und es gab, von ein paar Schrammen abgesehen, keine Schäden.
18:25 Frankie: "Können wir zahlen?" - Wirt: "Das will ich hoffen!"
18:38 Abfahrt im Regionalzug, Ankunft Mödling 20:08, Wien Meidling 20:23, Mitte 20:37, Praterstern 20:41.
   
Statistik: Für Alois, Andi und Frankie: 18km Streckenlänge, 1250 Höhenmeter bergauf, 1500 bergab.
Für Roland: 12km Streckenlänge, 1700 Höhenmeter bergauf, 750 bergab.



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