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9. Februar 2008

Junx auf Touren

Rodeln am Zauberberg

  Die Sonne lacht vom blauen Himmel, die Zauberberg-Erlebnisrodelbahn ist „a Waunsinn“ – und ich (Matthias) habe eine Wette gewonnen. :-)

Wer’s etwas genauer wissen will: Insgesamt waren wir bei unserer Junx-auf-Touren-Rodeltour am Zauberberg/Semmering zu sechst – Herbert hatte hingegen gewettet, dass außer uns beiden maximal zwei Mitrodler auftauchen würden. In aller Herrgottsfrüh (7:50 Uhr) am Südbahnhof und dann im Oldtimer-Zug nach Semmering waren wir tatsächlich erst zu viert, doch nachdem wir uns gegen 10:00 Uhr an der Talstation der Hirschenkogel-Kabinenbahn Rodeln ausgeliehen hatten, kamen uns zwei weitere Kollegen zielstrebig entgegen. Sie waren mit dem Auto gefahren, hatten also zwei Stunden länger im Bett liegen können als wir.

Eigentlich wollten wir ja schnurstracks mit unseren Rodeln auf den Berg fahren und uns gleich auf der morgenfrischen, 3 km langen Zauberberg-Erlebnisrodelbahn ins Tal stürzen. Aber Werner und Wolfgang, die beiden „Autofahrer“, haben uns überzeugt, den schönen Tag mit einer „knapp einstündigen“ Wanderung über den Sonnwendstein-Steig zum Hirschenkogel zu beginnen. Also die Rodeln geschultert und losmarschiert – nach spätestens einer Stunde stellte sich die Information des feschen Rodelverleihers über die Aufstiegszeit als eklatant falsch heraus, nach knapp zweieinhalb Stunden Rodelschleppens kamen wir tatsächlich an. Zwar nicht ganz bei der Hirschenkogel-Bergstation (Pistenstart), aber immerhin bei der ersten scharfen Kurve der Rodelbahn!

Die Bahn war jetzt (zu Mittag) immer noch sehr „schnell“ und schon bald erreichten wir die auf halbem Weg talwärts gelegene Enzianhütte. Da uns vom Aufstieg bereits ziemlich der Magen knurrte, wollten wir uns erst einmal stärken: Dank gschmackiger und ultraflott servierter rustikaler Gerichte wie Eier- oder Kasnockerln mit knackigem Salat hatten wir bald genug Kräfte gesammelt, um ins Tal weiterzufahren. Mit einer Sammelkarte für die Kabinenbahn ausgerüstet, fuhren wir nun erstmals ganz bis zur Bergstation. Die Piste war noch immer verdammt „speedy“, und einige der anderen Rodelgäste schätzten die vorhandenen eisigen Stellen falsch ein: Einen Kamikaze-Rodler (zum Glück mit Helm) sah ich knapp vor der Talstation mit voller Wucht in die Bretter der Pistenabsperrung krachen, eine verletzte junge Frau musste sogar medizinisch versorgt werden. Uns sechs ist zum Glück nichts passiert, sodass wir vor der letzten Abfahrt auf der Sonnenterrasse vor dem Liechtensteinhaus (Bergstation) mit Jagatee auf einen gelungenen Rodelausflug – und hoffentlich viele weitere gemeinsame Ausflüge – anstoßen konnten. :-)

Ciao, bis zum nächsten Mal!

Matthias & Herbert
Junx auf Touren


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