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Sonntag, 10. November 2013

Exelberg
Neuwaldegg - Hameau - Exelberg - Mostalm - Jägerwaldsiedlung

Weitere Fotos im Album von Roland

 

Erste Wahl war er nicht, der Exelberg, denn eigentlich hätte die Novembertour auf den Großen Otter (1358m) führen sollen. Bei unsicherer Wetterprognose (bedeckt, nachmittags Regen) waren Alfonso, Alois, Frankie, Helmut mit Emmi, Roland, Roland, Werner und Wolfgang aber bereit, sich mit dem kleineren Nahziel zu begnügen, das zudem den Vorteil kurzer Anfahrtszeit bot.

Von Wien Neuwaldegg (10:10, 248m) ging es durch den Schwarzenbergpark, dann bergauf zum Hameau (464m). Entgegen der Prognose gab es Sonnenschein und blauen Himmel, Wolken nur entfernt am Horizont. Spaziergänger, Wanderer und Mountainbiker waren zuhauf unterwegs und man musste aufpassen, nicht von leidenschaftlich geschwungenen Stöcken erstochen zu werden oder unter die Räder zu kommen. Die Bäume trugen noch ein wenig Herbstlaub, das meiste war aber schon abgefallen. Die Wiesen hingegen zeigten sich saftig grün, vermutlich weil es noch keine Nachtfröste gegeben hatte. Die Wege waren teilweise ziemlich gatschig, es hatte am Tag davor und in der Nacht ja auch viel geregnet.

Auf Vorschlag Rolands wurde das Einkehrziel geändert, daher wurde anstatt des Restaurants Sophienalpe die Mostalm angesteuert. Dort sollte so richtig schön ländlich sein. Der Exelberg selbst (516m) gab außer Straßenquerung, Wald und Blick auf den über 100m hohen Sendeturm nicht viel her, aber danach erlaubten die schönen Wiesen der Sophienalpe in Verbindung mit exzellenter Fernsicht den Blick auf ein traumhaftes Panorama, mit Schneeberg, Rax, Hochschwab, Gippel, Göller und Ötscher im Hintergrund und Orten persönlicher Erinnerung im Vordergrund ("Dort unter diesem Baum habe ich ...").

12:15 Mostalm, eine nette Gastwirtschaft alten Stils. Der unerwartete Ansturm vieler Wanderer an diesem unerwartet schönen Sonntag hielt die Wirtleute auf Trab, sie verloren aber nie die Ruhe und den Überblick. Das Essen (6x Wr. Schnitzel, 2x Hirschragout) entsprach den Wünschen. Aufbruch 13:40, ein Stück zurück zur Franz-Karl-Fernsicht und dann zur Jägerwaldsiedlung, weil es dort angeblich ein gutes Café gäbe. Das Ziel war nach einer guten Stunde erreicht, aber Café gab es dort keines. Stattdessen das Restaurant Ochsenkopf, das aber auch ein ordentliches Mehlspeisprogramm führte, wobei Somlauer Nockerl, Malakofftorte und Sachertorte am Tisch landeten.

Gesamt mit 13km, 300hm, 3½ Stunden Gehzeit und 2 Stunden Einkehrzeit wohl keine sportlich, landschaftlich und kulinarisch aber durchaus erinnerungswürdige Tour.

   

Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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