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Männer auf Touren

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Sonntag, 17. Jänner 2016

Hermannskogel
Neuwaldegg - Hameau -Weidlingbach - Sauberg - Hermannskogel - Gasthaus Agnesbrünnl - Kreuzeiche - Wildgrube - Nussberg - Nussdorf



Der Kaiserkogel bei Wilhelmsburg wäre ursprünglich am Programm gestanden, aber nachdem die Wetterprognose für den Wiener Raum besser war als die für das westliche Niederösterreich, gab es eine Programmänderung. Um 10 Uhr trafen sich Alois, Andras, Christian, Frankie, Helmut, Igo, Martin, Oliver, Stefan, Tamás, Thomas, Walter und Wolfgang an der Endhaltestelle 43 Neuwaldegg (248m) und zogen durch den Schwarzenbergpark bergwärts. Es war bewölkt, vereinzelte Schneeflöckchen tanzten durch die Luft, aber nicht so windig und somit nicht so eisig kalt wie befürchtet. Am Boden hatten sich eine Schneedecke von 2-4cm angesammelt, das machte die Steigung zum Hameau (464m) zu einer rutschigen Angelegenheit. Der Abstieg nach Norden, in das Weidlingbachtal, war mit einem durchgerissenen Absperrband versehen, dessen Bedeutung im Lauf der Zeit klar wurde, als mehrere umgesägte Bäume zu überklettern waren. An einer Kreuzung mit einem Güterweg war der Wanderweg von einem Haufen Baumstämme gänzlich versperrt, der Güterweg stellte aber eine brauchbare Alternative dar. Nun folgten zwei Kilometer Straße, die weder interessant noch angenehm zu gehen waren. Man hätte diesen Abschnitt auf Güterwegen über den Ramberg umgehen können, aber das hätte einen Umweg bedeutet und die Zeit war bereits weiter fortgeschritten als erwartet.

Tamás hatte mit Schuhwerk-Problemen zu kämpfen und wollte keinen weiteren Auf- und Abstieg auf schneebedeckten Pfaden. Oliver leistete ihm Gesellschaft, beide blieben auf der Straße, um nach Klosterneuburg Weidling zu gehen. Die restlichen elf stapften empor zum Hermannskogel (542m), wobei die Wolken sich lichteten, sodass ein Teil des Weges im Sonnenschein zurückgelegt werden konnte. Um 13:25 traf die Gruppe dann im Gasthaus Agnesbrünnl ein, wo ein Tisch reserviert war. Das Lokal war gut besucht und bis zur Aufnahme der Bestellung dauerte es eine Weile. Der knurrige Kellner war auch nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Essen schmeckte allen sehr gut und der Aufbruch um 15:10 lag noch im grünen Bereich. Nun blieben noch 1½ Stunden Tageslicht für den Abstieg. Auf einen Abstecher zur Quelle verzichtete man lieber, trotz der angeblich wundersamen Wirkung des Quellwassers auf die sexuelle Attraktivität. Mit den letzten Sonnenstrahlen ging es auf hübschem Weg zur Kreuzeiche, nördlich des Vogelsangbergs zur Sulzwiese und hinunter in die Wildgrube. Bei der Brücke (285m) ging es ein letztes Mal empor zum Nussberg (360m), der bei einsetzender Dämmerung noch einmal einen schönen Blick auf Wien bot. Nussdorf (171m) wurde um 16:45 erreicht.

Gesamt etwa 16½km Streckenlänge, 570 Höhenmeter, 4¾ Stunden Gehzeit abzüglich längerer Pausen.



Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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