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19. bis 24. September 2014

Knödelfest in St. Johann in Tirol


Weitere Fotos in Rolands Album


Teilnehmer: Dirk, Martin, Wolfgang, Peter, Alex, Roland


Anreisetag, 19. September 2014: Hurra es geht zum 33. Knödelfest nach St. Johann in Tirol und selbstverständlich heißt es wie gewohnt früh aufbrechen, da Roland der Organisator ist. So trafen sich Wolfgang, Alex und Roland bereits um 6.20 Uhr am Bahnsteig auf dem Westbahnhof. Pünktlich um 6.30 Uhr setzte sich der Railjet in Richtung Wörgl in Bewegung. Die Zugfahrt verlief ruhig und pünktlich. Wir erreichten unseren Anschlusszug in Wörgl und trafen pünktlich um 11.27 Uhr in St. Johann in Tirol ein.
Peter, der bereits mit dem Auto aus Linz lange vor uns angereist war, holte uns am Bahnhof ab und so brauchten wir nicht lange unsere Pension suchen. Im Gästehaus Sommerer angelangt, hieß es einchecken, Zimmer beziehen, kurze Verschnaufpause und ab in die Innenstadt.
Wolfgang, Alex und Roland wollten erstmal was zu Essen und zu trinken, denn sie waren ja schon mind. 7 Stunden auf den Beinen. Peter schloss sich den dreien an. Nach der Stärkung im Gasthaus Mauth lenkten wir unsere Schritte zunächst zur Tourist Info. Hier machte Peter sich sachkundig, welche Wanderung man jetzt sofort noch durchführen könnte. Er ist ja schließlich mit einer Wandergruppe in St. Johann unterwegs, nur die andren hätten heute keine Lust zum Wandern – was er lautstark in der Info verkündete.
Alex, Roland und Wolfgang erkundeten danach die Ortschaft – shoppen, schauen, Sehenswertes und bei der örtlichen Brauerei den Turm besteigen für ein gutes Bier und herrliche Aussicht.


2. Tag, 20.September 2014: Heut ist der Tag der Knödel!!!! Nach einem guten Frühstück waren Alex, Wolfgang und Roland schon gespannt, wie das Knödelfest vonstattengeht.
Die Hauptstraße und auch einige Nebenstraßen waren bereits am Vormittag mit Tischen und Bänken vollgestellt. An einigen Ständen konnte man schon die Schilder lesen, welche Knödel es hier gab. Geschätzterweise werden wohl mind. 20 verschiedene Knödelarten angeboten werden.
Peter zeigte sich weniger interessiert und ging für sich allein auf eine Wanderung.
So gegen 12.30 Uhr wurde dann der Hauptplatz abgesperrt und man inszenierte einen Almabtrieb mit bunten Kühen.
Im Laufe des Tages kamen dann auch die zwei letzten Teilnehmer unserer Wandergruppe, Dirk und Martin. Wir fanden uns auf dem Knödelfest zusammen.
Man muss dies erlebt haben. Die ganze Innenstadt ein „einziger Knödeltisch“ – zusätzlich an vielen Stellen kleine Bühnen mit Stimmungsmusikern, die besonders der tirolischen Unterhaltungsmusik zugetan waren. Stimmung pur auf der Straße und dazu noch trockenes sonniges Wetter. Leider setzte der erste heftige Regenschauer gegen 17.00 Uhr dem fröhlichen Treiben ein vorläufiges Ende. Nach dem Regenschauer war man bemüht, die Stimmung wieder aufzunehmen, aber so richtig funkte es nicht mehr.


3. Tag, 21.September 2014: Gemütlich begann der Tag um 8.00 Uhr mit einem Frühstück und wir hatten eine Almwanderung geplant. Das Wetter spielte zumindest soweit mit, dass es nicht regnete. Mit dem Bus um fuhren wir nach Erpfendorf. Von hier aus starteten wir unsere Wanderung. Zunächst führte uns unser Weg durch eine sehr schöne Klamm, die sehr aufwendig begehbar gemacht wurde – die Grießbachklamm. Am Ende der Klamm ging es stetig leicht bergauf auf immerhin 1102 Höhenmeter. Oben angelangt machten wir eine kurze Pause. Dann schritten wir weiter und gelangten um 11.45 Uhr auf die Angerlalm. Die meisten von uns ließen sich eine Buttermilch, ein Bier oder ein Radler schmecken. Manch einer konnte auch den leckeren Speisen nicht wiederstehen. Nach einer guten halben Stunde brachen wir wieder auf und erreichten nach 20 Minuten bereits die Huberalm.
Hier wollten wir unsere eigentliche Mittagsrast abhalten. Wir hatten gut gewählt in allem – gute Speisen, musikalische Unterhaltung, fesche Männer und sehr freundliche Bedienung. Wir saßen bestimmt schon eine ganze Weile, als es plötzlich anfing zu regnen. So mussten wir uns in die Hütte flüchten – ins hinterste Kammerl, wo auch die „Magd und der Knecht“ schliefen ;-)). Nun verfiel unsere Gruppe den süßen Versuchungen. Damit alles, was wir verzehrt hatten, gut verdaut wird, gab‘s noch eine Runde „scharfer Hirte“ – an Obstler, a Radl Salami gerollt und mit Senf gefüllt. Allen wäre ja der junge Hüttenbursch viel lieber gewesen. Mittlerweile hatte es auch aufgehört zu regnen und wir konnten um 14.30 Uhr aufbrechen. Unser Weg führte uns stetig leicht bergauf und bergab, immer Richtung St. Johann. Zwischendurch hatte es nochmals so richtig geschüttet, so dass die mitgenommenen Regensachen auch zum Einsatz kamen. Gegen 17.45 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft in St. Johann.
So gegen19.00 Uhr traf man sich dann wieder um gemeinsam zum Abendbrot zu gehen. Diesmal folgten wir dem Vorschlag eines Bekannten von Wolfgang, unbedingt die Pizzeria „La Rustica“ aufzusuchen – wir wurden in keiner Weise enttäuscht.


4. Tag, 22.September 2014: Der Morgen begrüßte uns mit grausigem Wetter – nebelig und regnerisch. So hatten wir auch keine Eile vom Frühstückstisch aufzustehen und suchten nach entsprechenden Alternativen. Martin, Dirk, Alex, Wolfgang und Roland beschlossen nach Wattens zur Kristallwelt zu fahren. Die Kristallwelten sind schon ein sehenswertes Ausflugsziel und vor Ort konnte dann noch festgestellt werden, dass aufgrund von Bauarbeiten der Eintrittspreis nur noch 5,50 € kostete. Nach der Besichtigung verblieb doch noch viel Zeit und man könnte sich noch einem andren Ausflugsziel zuwenden. Auserkoren wurde das Schloß Ambras. Da es genau zur Mittagszeit war, entschloss man sich zunächst den Magen zu füllen und den Durst zu stillen. Vorzüglich – waren sich alle einer Meinung. Danach starteten wir eine kurze Besichtigungsrunde durch das Schlossareal. Anschließend wurden wir wieder exzellent von Martin durch die Gegend gefahren und so trafen wir gegen 16.00 Uhr in unserer Unterkunft ein. Nun beschlossen wir, die Wasserwelt zu testen. Wir bekamen ja aufgrund unserer Unterkunft verbilligten Eintritt in die Sauna und Schwimmhalle. Alle waren erstaunt, was sich hinter der doch unscheinbaren Fassade für eine gut ausgestattete Saunawelt verbarg.
Wir verabredeten uns für 20.00 Uhr zum Abendbrot.
Peter entschloss sich gleich am Frühstückstisch, eine Wanderung zu unternehmen. Später unterrichtete er uns ständig per SMS, wie und wann er zurück zu erwarten wäre - gegen 16.00 Uhr; später war es 17.00 Uhr; dann 18.00 Uhr und schließlich traf er kurz vor 20.00 Uhr in der Unterkunft ein.


5.Tag, 23.September 2014: Nach einem gemeinsamen Frühstück aller mussten wir uns heute von Wolfgang verabschieden. Er war so freundlich und reiste einen Tag früher ab, da für die folgende Nacht keine Übernachtung mehr zur Verfügung stand.
Das Wetter ist wenigstens etwas freundlicher und wir entschließen uns die vorgeschlagene Wanderung zum Stripsenjochhaus zu unternehmen. Roland hatte sich am Abend zuvor für die Busverbindung nach Griesenau sachkundig gemacht. 9.50 Uhr sollte der Bus fahren. Martin stellte sich als Fahrer zur Verfügung und so fuhren wir mit dem Auto nach Griesenau, unserem Ausgangspunkt der Wanderung. Am Parkplatz bei der Mautstation ging unsere Wanderung um 9.30 Uhr los. Zunächst auf der Mautstraße entlang an verschiedenen Almhütten vorbei bis zur Griesner Alm (988 hm). Dann begann unser Aufstieg durch Laubwald mit der ersten Herbstfärbung. Es ging stetig bergauf und so erreichten wir nach 3 Stunden Gehzeit das Stripsenjochhaus auf 1577 m. Hier machten wir eine ausgiebige Mittagsrast. So brachen wir denn auch erst um 14.30 Uhr wieder auf. Zunächst hieß es aufsteigen in Richtung Stripsenkopf. Unterhalb der Spitze mussten wir jedoch wieder absteigen, um dann erneut aufzusteigen. Zwischenziel war der Feldberg mit 1877 m Höhe. Um 16.00 Uhr erreichten wir den Gipfel. Hier trafen wir dann auch die flotte Wanderin, die uns zwischenzeitlich überholt hatte. Sie musste einfach herhalten, um entsprechende Gruppenfotos zu schießen. Nun mussten wir uns sputen, denn es lag doch noch ein ganz schönes Stück Weg vor uns. Im ständigen auf und ab, oft kletternder Weise, zog sich der Weg doch ganz schön in die Länge. Die Hinweisschilder zeigten immer wieder andre Zeiten an. Am Schnittpunkt mussten wir uns entscheiden, eine steiler Abstieg ins Tal über die Roggenalm oder den weniger steilen Abstieg am Kamm entlang. Wir entschlossen uns aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, den steilen Abstieg zu wählen. Später zeigte es sich, dass unsere Entscheidung richtig war. Wir gelangten in der aufkommenden Dunkelheit grad so um 19.00 Uhr auf die Mautstraße bei der Fischleinalm. Nun hieß es die Mautstraße noch entlang und die zog sich und zog sich – so das Gefühl von allen. Über eine Stunde brauchten wir dann noch bis, wir das Auto erreichten.
Um 20.20 Uhr trafen wir in unserer Pension ein. Anschließend verabredeten wir uns noch für das notwendige Abendbrot. Da wir sehr spät dran waren, gab es im Bauereistüberl – Turm kein Essen mehr. So entschieden wir uns, nochmals die sehr gute Pizzeria aufzusuchen.


6. Tag, 24.September 2014: Wir genossen das Frühstück, denn es war unser Abreisetag und nichts trieb uns zur Eile. Am Frühstückstisch wurde besprochen, wie man nach Reith kommt.
Peter hatte ja alle Tage zuvor mehrmals täglich kundgetan, dass er am Abreisetag noch eine ausgiebige Wanderung unternehmen will. Plötzlich schwenkte er um und wollte doch nach Reith fahren. So einigte man sich, dass Martin und Dirk den Roland und Peter unseren Alex nach Reith mitnehmen.
Also ging man nun ans Kofferpacken, Quartier bezahlen und Gepäck in die Autos verstauen. So gegen 10.00 Uhr fuhren dann Martin mit Dirk und Roland im Schlepptau direkt nach Reith. Peter und Alex machten noch einen kleinen Umweg durch die Ortschaft.


Gegen 11.00 Uhr trafen alle in Reith ein und wurde von Rainer würdig empfangen.



Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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