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Männer auf Touren

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Sonntag 28. Mai 2017

Rossgipfel
Sulz - Reutlsberg - Gföhler - Rossgipfel - Habelsberg - Buchelbach - Sulz


Eigentlich hätte die Tour früher stattfinden sollen, aber durch eine Serie von Schlechtwetterprognosen verschob sie sich vom ersten auf den letzten Maisonntag. Dann allerdings ließ die Wetterprognose nichts zu wünschen übrig, mit Sonne von früh bis spät und angenehmen Temperaturen. Alfonso, Alois, Andrej, Frankie, Henning, Igo, Matthias, Reinhard, Reinhard, Roland, Thomas und Wolfgang trafen sich an der Busstation Liesing und fuhren mit der Linie 255 nach Sulz, Haltestelle Kaltenleutgeber Straße, Ankunft 09:20. Dass die Tour auf den Rossgipfel mit etwas Wegsucherei verbunden sein würde, stand bereits als Vorwarnung in der Tourenaussendung und die Sucherei begann schon am Ortsrand von Sulz (420m), denn die Straßen waren verwirrend und die Landkarte wies nicht alle Details aus. Ein nach dem Weg befragter Sulzer war anfangs ratlos, da ihm der als nächstes Ziel genannte Reutelsberg unbekannt war. Erst nach ein paar Sekunden fiel ihm ein, dass das wohl ident war mit dem, was lokal Reidl genannt wurde und ja, die Männer auf Touren waren am richtigen Weg und brauchten bloß geradeaus weiterzugehen.

Der erste Teil der Wanderung, von Sulz nach Buchelbach, hatte wie der weitere Verlauf Etappen durch schönen Wald und einige Wiesen mit vielen Blumen zu bieten. Die Wege waren teilweise gatschig aufgrund der Niederschläge der letzten Zeit, stellten aber kein ernstes Problem dar. Der Gipfel Jeanettenruh (524m) wäre über eine Waldschneise zu erreichen gewesen, da diese aber ziemlich verwachsen aussah, wurde er ausgelassen und über den Kleinen Reutlsberg (ca. 460m) ging es nach Buchelbach (363m). Markierungen gab es auf diese Strecke keine, aber die Wege stimmten mit der Landkarte überein und waren angenehm zu gehen.

Nach der Straßenüberquerung ging es am markierten Wanderweg Nr. 448 weiter, aber schon nach 100 Metern erschien ein Feldweg links attraktiver als die asphaltierte Gföhler Straße und die Männer auf Touren schlugen die Alternativvariante auf Forstwegen südlich des Münichbachs ein. An einer Wiese wurde eine Rastpause eingelegt. Hier gab es eine Holzbank aber auch jede Menge Sitzgelegenheiten im Gras. Laut Karte befand man sich südlich von Gföhler, aber nachdem es in dieser Gegend zwei Orte namens Gföhler gibt, ist die Ortsangabe nur bedingt hilfreich. Nach 20 Minuten ging es weiter durch den Wald und nach einigen Kreuzungen hinauf zur Forststraße, die den Rossgipfel umrundet. Über den Aufstieg im Detail lagen keine Informationen vor, daher wurde eher Ausschau nach einem schwachen Fußpfad gehalten. Als stattdessen ein Forstweg auftauchte, der nach oben und in die richtige Richtung führte, wurde dieser eingeschlagen. Auf unmarkierten, aber mühelosen Wegen war der Rossgipfel (633m) kurz vor 12 Uhr erreicht. Oben gab es ein Gipfelkreuz mit Gipfelbuch, ein Haasenbankerl und einem Baum mit Thermometer, das übrigens 18° anzeigte - den meisten kam es wärmer vor. Außer den Männern auf Touren befand sich ein Heteropärchen am Gipfel, das Wandertipps zur Gegend gab und ein Gruppenfoto machte, ehe es den Weiterweg antrat. Die Männer auf Touren rasteten noch 15 Minuten, trugen sich im Gipfelbuch ein und verließen den Rossgipfel dann auch.

Auf einem schönen und stellenweise aussichtsreichen Höhenweg über den Habelsberg ging es weiter in östlicher Richtung. An einer Forststraßenkreuzung entdeckte Igo eine lethargisch wirkende Blindschleiche, die er zur Erhöhung der Körpertemperatur an einen sonnigen Platz beförderte. In Buchelbach ging es 500 Meter der Straße entlang, dann wurde das Einkehrziel, die Bier- und Mostschänke Prukl erreicht, und zwar um 14 Uhr und eine halbe Stunde vor dem Zeitplan. Die Einkehr verlief angenehm. Der Gastgarten war nett, mit Hasen, Ziegen und Eseln in nahen Gehegen gar es einige Attraktionen und das Essen war ausgesprochen gut. Alfonso und Roland verabschiedeten sich von der Gruppe, sie fuhren von Sulz aus mit dem Bus zurück nach Wien. Die restlichen 10 Männer brachen um 15:30 auf und gingen am markierten Weg Nr. 448 zurück nach Sulz und trafen um 16:30 bei der Bushaltestelle Kirchengasse ein. Zeitlich war das ungünstig, denn der Bus war vor 5 Minuten gefahren und der nächste ging erst um 17:39. Die Idee, nach Kaltenleutgeben zu gehen, fand wenig Anhänger und hätte auch zeitlich nichts gebracht. Also wurde nach einem Gasthaus in Sulz gesucht, was nicht so einfach war. Die Männer auf Touren gingen verschlungene Wege, ehe sie das Gasthaus Postschänke fanden. Inzwischen war schon eine halbe Stunde vergangen, aber ein Getränk ging sich noch aus. Streckenlänge gesamt 22km, 450 Höhenmeter, Gehzeit etwa 5 Stunden.



Weitere Tourenberichte und Bilder können über die Chronik aufgerufen werden.

 

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